mtoo08.jpg

von Jobst Landgrebe

Wissen wir sicher, dass der Klimawandel, den wir beobachten, anthropogen, vom Menschen verursacht ist?

Der prominente Klimaforscher und Klimawandel-Hysterie-Kritiker Hans von Storch schrieb dazu jüngst:

»Der guten Ordnung halber sei hier betont, dass die Gewissheit des menschlichen Einflusses auf das Klimasystem durch die Freisetzung von Treibhausgasen kein Resultat von Modellen ist. Vielmehr ist sie Resultat einer statistischen Bewertung langer Zeitreihen von Wetterdaten, bei der Modellergebnisse genutzt werden zur Formulierung von Hypothesen. Man spricht von ›Detektion und Attribution‹.«

Über die Attribution der Freisetzung von Treibhausgasen durch den Menschen als Ursache des detektierten Klimawandels besteht laut von Storch ›Gewissheit‹. Ist das wirklich so? Wann spricht man in der Physik von Gewissheit. Was hat es mit dem Modellbegriff, den von Storch verwendet, auf sich?

0
0
0
s2smodern
powered by social2s

von Aram Ockert

Diejenigen die Diskursräume kleiner machen, sehen das selbst als Weg in eine leuchtende Zukunft. Darin soll kritisches Denken keinen großen Platz mehr haben. Das finden nicht alle gut. Andrea Geier, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Genderforschung an der Universität Trier, hält die Rede von Cancel Culture in Deutschlandfunk Kultur (24.09.) für übertrieben. »Um die angebliche Gefährdung der Meinungs- und Kunstfreiheit durch Political Correctness zu begründen, werden seit Jahren dieselben wenigen Fälle genannt«. Sie denkt, dass man nicht von Zensur sprechen sollte, weil hier einfach nur durch ständiges Bereden eines nicht existierenden Problems ein solcher Eindruck herbeifabuliert werde. Sie dagegen vermutet, dass die Veränderung des Sprechens im gesellschaftlichen Raum nur die Bedingungen für Kritik verändern und macht das am Beispiel der Diskriminierung von rechter Gewalt fest...

0
0
0
s2smodern
powered by social2s

von Wolfgang Rauprich

Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der nunmehr schon länger als drei Jahrzehnte zunächst durch umweltpolitische Debatten geistert und seit gut zehn Jahren als Allheilmittel zur Rettung der Erde vor Umweltzerstörung und Klimakollaps propagiert wird. Der Club of Rome war hierbei Vorreiter, die sogenannte Brundtlandkommission der Vereinten Nationen beförderte mit ihrem Abschlussreport Ende der 1980er Jahre seine weltweite Verwendung. Die zunehmend enge Verzahnung mit weiteren Begriffen wie Gleichheit und (soziale) Gerechtigkeit erfolgte dann im Verlauf der Ideologisierung ökologischer Themen und deren Zusammenführung mit dem schon vorher hoch ideologischen Katalog von Sozialforderungen.

0
0
0
s2smodern
powered by social2s
POLITIK GESELLSCHAFT KULTUR GESCHICHTE
Deutschland Modelle Fluchten Zeitgeschichte
Europa Identitäten L-iteratur Personen
Welt Projektionen Medien Entwicklungen
Besprechungen Besprechungen Ausstellungen Besprechungen
    Besprechungen  

Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.