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von Gunter Weißgerber

Im Juli 2017 waren wir bei unseren Freunden in Balatonfüred zu Gast. In diese Zeit fiel das Veszprémi Utcazene Fesztivál 2017 – Musik rund um die Innenstadt. Die Veranstalter warben und werben noch immer mit diesen Worten:

»Das Straßenmusik-Festival Veszprém ist zweifelsohne das spektakulärste Ereignis der Stadt! Für ein paar Tage wird Veszprém in eine riesige Open-Air Konzertbühne verwandelt. An jeder Ecke wird Musik gespielt. Auf den Bühnen stehen nicht nur einheimische oder ungarische Bands, von überall aus der Welt kommen Musiker, um hier spielen zu können. Unter den verschiedensten Musikrichtungen findet jeder das Passende. Somit ist dieses Festival nicht nur für Jugendliche, sondern ganz einfach für alle perfekt geeignet.«

Selbstverständlich fuhren wir mit Ildikó, László, Erika und Feri zu diesem internationalen Musikfestival und waren hellauf begeistert. Künstler in vielen Sprachen und allen Hautfarben, ebenso Besucher aus aller Welt zeigten auf ihre natürliche Weise die Vielfalt irdischen Daseins.

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von Wolfgang Schütze

Anfang April schilderte Sabine Rennefanz in der Berliner Zeitung, wie sie als Journalistin aus dem Osten Deutschlands in den Presseclub des Westdeutschen Rundfunks (WDR) eingeladen werden sollte. Wer den noch nicht gesehen hat oder Sonntagmittag immer ein Schläfchen hält: In einem Kölner Studio diskutieren Journalisten regelmäßig über Themen der Zeit.

Diesmal sollte es um die Beziehung zu Russland gehen, erinnert sich die Kollegin in ihrer Kolumne. Dafür jemanden ins Fernsehen zu bitten aus dem Gebiet, das dereinst sowjetische Besatzungszone war, ist der schlechteste Gedanke nicht, den man in Köln hatte. Zwar gab es die ›unverbrüchliche Freundschaft mit den Völkern der Sowjetunion‹ überwiegend nur in Kommuniqués, privater Kontakt war eher unerwünscht, und selbst die offizielle Propaganda wurde einsilbiger, als in Moskau Michail Gorbatschow an die Macht kam, zum Fall der Mauer beitrug, was ihm im wiedervereinigten Deutschland mehr Ruhm und Ehre eintrug als Zuhause. Die Sowjetunion zerfiel, inzwischen versucht Wladimir Putin, ehemaliger KGB-Offizier in Dresden, das Imperium wieder aufzurichten, siehe russische Annektion der Krim, Stellvertreterkrieg in der Ostukraine...

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von Jobst Landgrebe

Wissen wir sicher, dass der Klimawandel, den wir beobachten, anthropogen, vom Menschen verursacht ist?

Der prominente Klimaforscher und Klimawandel-Hysterie-Kritiker Hans von Storch schrieb dazu jüngst:

»Der guten Ordnung halber sei hier betont, dass die Gewissheit des menschlichen Einflusses auf das Klimasystem durch die Freisetzung von Treibhausgasen kein Resultat von Modellen ist. Vielmehr ist sie Resultat einer statistischen Bewertung langer Zeitreihen von Wetterdaten, bei der Modellergebnisse genutzt werden zur Formulierung von Hypothesen. Man spricht von ›Detektion und Attribution‹.«

Über die Attribution der Freisetzung von Treibhausgasen durch den Menschen als Ursache des detektierten Klimawandels besteht laut von Storch ›Gewissheit‹. Ist das wirklich so? Wann spricht man in der Physik von Gewissheit. Was hat es mit dem Modellbegriff, den von Storch verwendet, auf sich?

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.