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von Gunter Weißgerber

Liebe ungarische Leser, ich weiß nicht, wie gut Sie die Diskussionen in Deutschland beobachten oder kennen. Manches von dem, was ich ihnen heute schreibe, könnte für Sie wie aus einer anderen sehr irrealen Welt klingen. Grüne Ideologen basteln sich eine Welt, die der Wirklichkeit nicht entspricht. Hieß es früher ›Der Marxismus-Leninismus ist allmächtig, weil er wahr ist!‹, so wollen uns die Grünen quasi-religiös ihr Dogma ›Ökologie, Energie- und Mobilitätswende, Multikulturalität, Genderismus sind allmächtig, weil sie wahr sind!‹ aufzwingen. Das Paradies muss auf Erden geschaffen werden und es muss grün sein. Ein grünes großes Lager mit einer grünen Lagerordnung. Nur die Grünen wissen, was richtig ist und wie sich die Menschheit benehmen soll.

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von Johann Lauer

In diesem Artikel soll gezeigt werden, warum ein Update der EU besser ist als eine Revolutionierung durch einen Neustart. Es werden Wege zur Überwindung der Eurosklerose 2.0 erörtert. Die EU braucht weder revolutionäre Neuerungen noch konterrevolutionäre Wenden, sondern eine inkrementelle und innovative Weiterentwicklung. Kurz: Das Rad muss nicht noch einmal erfunden werden.

Das EU-Mehrebenensystem muss in seiner Komplexität erhalten sowie durch stetig-inkrementelle Verbesserungen (Kaizen) als auch durch Innovationen weiterentwickelt werden. Zudem ist eine Komplementarität zwischen Markt und Staat wichtig, ohne die weder technologische Innovation noch Sicherheit oder Wohlstand möglich sind. Die EU muss vor allem auf den Stand einer digitalen Wissensgesellschaft gebracht werden, daher plädiere ich für ein Update der EU.

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»Viele Maßnahmen der Orbán-Regierung entsprechen klassisch linker Politik«

Der DDR-Bürgerrechtler, SDP-Gründer und langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete (1990-2009) Gunter Weißgerber ist ein großer Freund Ungarns – siehe dazu u.a. seinen Gastbetrag im BZ Magazin 45/2020. Die Budapester Zeitung unterhielt sich mit ihm über die Gründe für die Verschlechterung des deutsch-ungarischen Verhältnisse und mögliche Wege für seine Verbesserung.

Mainka: Was sind die wesentlichen Gründe für die Verschlechterung des deutsch-ungarischen Verhältnisses?

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.