Debatte

Ulrich Horb, Jahrgang 1955, lebt und arbeitet als Journalist und Autor in Berlin. Veröffentlichungen in Gewerkschaftszeitschriften, pädagogischen Zeitschriften und Stadtmagazinen, verantwortlicher Redakteur der »Berliner Stimme«.

In der Rubrik »Debatte« stehen Meinungsäußerungen und Diskussionsbeiträge mit aktuellem Bezug im Vordergrund, insbesondere zu Fragen sozialer Gerechtigkeit und staatlicher Verantwortung, Analysen der wirtschaftlichen sowie ökologischen Situation und deren politische Handhabung, Beiträge zur Problematik des solidarischen Zusammenhalts des Gemeinwesens und seiner Integration, zur Entwicklung von Bürgerrechten und zur internationalen Rolle der Bundesrepublik Deutschland, namentlich im europäischen Einigungsprozess.

 

Porträt Heinz
Heinz "Micky" Beinert

von Peter Brandt

Der folgende Text ist die Ansprache von Peter Brandt bei der Beisetzungsfeier für Heinz „Micky“ Beinert am 23. Februar 2018.
Liebe  Angehörige, in erster Linie: liebe Monika, liebe Freundinnen und Freunde, Genossinnen und Genossen, Kolleginnen und Kollegen von Micky Beinert! Der Verstorbene hat noch den Wunsch geäußert, und seine Familie hat darum gebeten, dass ich die Beisetzung unseres lieben Micky mit einigen Worten des Gedenkens begleite. Eine solche Bitte lehnt man nicht ab; sie zu erfüllen, ist mir eine Ehre.

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Agentur für Arbeit

von Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

Wir müssen endlich darüber reden, wie wir Menschen wieder in Arbeit bringen und nicht länger in dem gescheiterten Hartz IV-System die Arbeitslosigkeit verwalten. Das Solidarische Grundeinkommen kann ein Weg dazu sein.

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Sturm auf den Petersburger Winterpalast 1917, 1920 nachgestellt.

von Holger Czitrich-Stahl

Vor ziemlich genau 100 Jahren vollzogen sich in Russland zwei die Welt nachhaltig verändernde Umwälzungen. Im Februar 1917 stürzte  der bis dahin autokratisch herrschende Zar Nikolaus II, fiel nach 370 Jahren zumeist absoluter Herrschaft das Zarentum. Nach weiteren acht Monaten der inneren Konflikte und Putschversuche und der Weiterführung des Krieges eroberten die Bolschewiki um Lenin und Trotzki die politische Macht nach einem – zumeist übertrieben heroisierten – Sturm auf das kaiserliche Winterpalais in St. Petersburg. Seitdem hat die internationale Geschichtsschreibung, je nach politischem Standort, die beiden Revolutionen des Februars und Oktobers  in eine gute und in eine böse Revolution getrennt. Doch jüngere Forschungen und Deutungen sehen im Jahr 1917 einen zusammen gehörenden Zyklus. Und die Rückschau auf diese die Welt bis 1991 und darüber hinaus prägende Doppelrevolution kann uns noch einiges vor Augen führen. 1918 waren es Karl Kautsky und Rosa Luxemburg, die sich den Vorgängen im vormaligen „zaristischen Völkergefängnis“ näherten. Auf sie, aber auch auf die Veröffentlichungen von Peter Brandt (u.a. hier im Video) möchte ich die nachfolgenden Betrachtungen stützen.

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