von Lutz Götze

»Die Welt ist aus den Fugen; weh' mir zu denken, dass ich geboren ward, sie wieder einzurenken«, klagt Hamlet, und die Gegenwart bietet Anlass genug, dem Satz Glauben zu schenken. Weltweit wird massenhaft aufgerüstet, werden die Atomarsenale gefüllt, wächst die Zahl der Kriegstoten nicht nur in Syrien dramatisch, steigt die Zahl der Flüchtlingsströme und der Klimakatastrophen. Eine Reduktion der Atomraketen weltweit ist nicht in Sicht. Der letzte Atomwaffenbegrenzungsvertrag (INF) wurde von den Präsidenten Ronald Reagan und Michail Gorbatschow am 8. Dezember 1987 in Washington unterzeichnet und stellte die erfolgreichste Abrüstungsvereinbarung der Großmächte aller Zeiten dar. Er ist inzwischen mehrfach gebrochen worden; Russen wie US-Amerikaner entwickeln neue ›kleine‹ Mittelstreckenraketen, die aber immer noch ein Mehrfaches der Hiroshima-Bombe an Vernichtungspotenzial bedeuten. Zudem sind neue Atommächte dazugekommen: Nordkorea, Pakistan und Indien.

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 [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

von Karl-Heinz Klär

... haltet Ihr die außenpolitische Berichterstattung dieser Tage in den großen deutschen Medien noch aus? Ich nicht mehr. Ich frage mich nur noch: Genügt es jetzt als Qualifikationsnachweis, den US-Präsidenten für einen Vollidioten zu halten, um das Publikum in immer neuen und doch immer gleichen Artikeln und Videos hinter die Fichte führen zu dürfen?

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von Lutz Götze

Fast niemand weiß, wo Vanuatu liegt. Allenfalls in Kreuzworträtseln wird nach einem Inselstaat im Südpazifik mit sieben Buchstaben gefragt. Franzosen hingegen wissen gemeinhin genauer, wovon die Rede ist, wenn Neu-Kaledonien oder Vanuatu genannt werden: einstmals waren sie französische Kolonien und sind heute noch immer, je unterschiedlich, mit Frankreich verbunden.

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