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...neulich im Einstein

das politische Polospiel schien ohne Sieger zu Ende zu gehen (›Repräsentanten‹ reiten den Gaul ›Souverän‹ zu Schanden), als ein alter Schweizer Freund an den Tisch kam. Er fragte nach den beiden Prinzipien, nach denen (a) im deutschen Parlament bestimmt wird, wer an der Regierungsbildung beteiligt werden darf, und wonach (b), bestimmt wird, wer diskussionslos von vorneherein von diesen Prozeduren auszuschließen sei. Denn offensichtlich spielen empirische Wahlergebnisse dabei keine Rolle.

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… neulich im Einstein

wurde ich von einer gefakten Nachricht in sozusagen ›eigener Sache‹ überrascht. – Ich war als Gast zu einem Vortrag im »Institut f. Staatspolitik« (Schnellroda) eingeladen. Ein Reporter von MDR S-A protokollierte nun dabei etwas, was er nicht gesehen haben kann: ich sei – offenbar von der ›Theorie‹ zur ›Praxis‹ übergehend – bei einer Konfrontation zwischen ›Rechtsextremen‹ und ›Anwohnern‹ (von ihm) gesehen worden … Aber als das begann – nachmittags – war ich längst nicht mehr am Ort des Geschehens.

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von Gunter Weißgerber

Unlängst fiel mir ein kleines Büchlein in die Hände. Schwarz, mit einem mainstreamverweigernden Bild inmitten der vorderen Umschlagseite. »Notizen zur Deutschen Einheit« verspricht der Titel. Ziemlich eigenständig ist darunter eine aktuelle Deutschlandkarte, die, scheinbar verwirrt, statt der üblichen innerdeutschen West-Ost- ›Grenz‹ziehung Deutschland querstreift, von Nord nach Süd herunter. Immer mit quer laufenden Schwarzweiß-Balken. Wobei ab dem ›Weißwurstäquator‹ die schwarz-weißen Balken durch grau-weiße Balken abgelöst werden. Oder interpretiere ich nur zu viel hinein?