… neulich im Einstein

war es zum Lachen, als man bemerkte, wie ›aus der bürgerlichen Mitte heraus‹ versucht wird, der neuen parlamentarischen Rechten das Maul zu verbieten. Wie? Indem man die Form ihrer Sprache denunziert – sie namentlich als Hinterlassenschaft einer der beiden oder beider politischen Totalitarismen auszuweisen versucht (dass man dabei beide als das Gleiche begreift, scheint belanglos).

… neulich im Einstein

konnte man wieder einmal nur staunen, wie leichtfertig die freie Presse heute mit dem Status des Menschen operiert; unversehens und frenetisch wird all denen ihr Gattungsmerkmal abgesprochen – lächerlich gemacht, hämisch, pathologisiert –, die nicht den alten Werten in alter Weise (des ›Westens‹) verbunden scheinen.

… neulich im Einstein

wurde mir wieder mal klar, dass gutgemeint das Gegenteil von gut ist. Da war in den Gazetten ein Bild von der Dresdner Frauenkirche zu sehen, die verdeckt war durch drei vor ihr aufgepflanzte Buswracks … Das waren keine Überreste eines – herkömmlichen – Verkehrsunfalls, auch kein – modernislamistischer – Anschlag auf die Unbedarftheit von Christenmenschen, – es war, wie ehedem lange die Ruine der Frauenkirche, gedacht als Mahnmal gegen Kriegsschrecken.