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von Rainer Paris

In einem Cicero-Artikel (Ein Schloss im Nebel, in: Cicero 10/2021) hat der bulgarische Politologe Ivan Krastev das politische Grundproblem Deutschlands nach dem Ende der Merkel-Ära folgendermaßen auf den Punkt gebracht: ›es weiß nicht, wie man eine Führungsrolle übernimmt, ohne Vorbild zu sein‹.

Eine treffende Formulierung – und zugleich ein Verweis auf eine grundlegende Differenz, die in politischen Diskussionen oft verwischt wird. In der Tat: Führung ist etwas ganz anderes als der Wunsch oder das Bestreben, Vorbild zu sein. Ja mehr noch: Auch wer Vorbild ist, muss deshalb keineswegs erfolgreich führen.

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von Johannes Eisleben

Wir erleben gerade eine kombinierte Energie-, Versorgungs- und Gesundheitskrise sowie eine krasse Disruption der Rechtsstaatlichkeit. Wegen SARS-Cov-2, eines Erregers grippaler Syndrome, der deutlich weniger gefährlich ist als Influenza [1], wurden unsere Grundrechte ausgesetzt und eine beispiellose Impfkampagne mit einer weitgehend wirkungslosen, dafür aber gefährlichen, nahezu ungetesteten Impfstoffklasse vorgenommen. Laut einer extrem gut abgesicherten Schätzung des Mathematikers und Data-Science-Spezialisten Steve Kirsch, der bei FDA-Hearings als Gutachter dient, sind bereits etwa eine Millionen Menschen [2] weltweit an der Impfung gestorben, deutlich mehr dauerhaft behindert, und es werden täglich mehr Opfer. Dabei wurde höchstwahrscheinlich kein einziger Mensch vor dem natürlichen Tod an COVID bewahrt, da es keinen klinischen Nachweis dafür gibt, dass die Impfung sich auf die (geringe) Letalität des Virus auswirkt.

Es ist mit Sicherheit die größte Krise des Westens seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele Menschen, die mit wachem Sinn durch das Leben gehen, fragen sich, wie es dazu kommen konnte. Interessanterweise findet sich in der Bibel eine Antwort, die vollkommen unabhängig vom Glaubensstatus des Einzelnen eine Erklärung anbietet.

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von Felicitas Söhner

Vor bald 50 Jahren wurde in der Bundesrepublik Deutschland ein Bericht zur Lage der Psychiatrie und damit zusammenhängender Empfehlungen veröffentlicht. Die reformorientierten Debatten, in denen die Verbesserung der psychiatrischen Versorgung sowie deren Wandel hin zu einem gemeindeorientierten System sozialpsychiatrischer Hilfen gefordert wurde, begannen weit vorher und in einem größeren Raum. Vorliegende Betrachtungen nähern sich diesen Entwicklungen aus der Perspektive der Sozialpsychiatrie und ihres Verbandes eingebettet in sozioökonomische, politische und kulturelle Prozesse in der Bundesrepublik.

Der Autor Christian Reumschüssel-Wienert befasst sich seit Jahren eingehend mit Fragen der sozialen Psychiatrie. Als Soziologe und Sozialwirt ist er in verschiedenen Funktionen der Gemeindepsychiatrie tätig und engagiert er sich im ›Berliner Archiv für Sozialpsychiatrie‹. Ziel seiner vorliegenden Publikation ist es, in einer Chronik der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie (DGSP)

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.