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von Anne Corvey

Warum nicht heute und hier die Bilanz ziehen? Ich lade Sie ein, kritisch an den Nägeln zu kauen, Rechnungshof zu sein. Denn es gilt, offenbar zu machen: die nationale Pleite - das literarische Falschgeld - die sich als Person bestätigt fühlende Hybris - und das Sprüche klopfende Gewissen einer nicht existenten Nation.
Günter Grass, Rede über das Selbstverständliche

Die alten Dichter haben es vorgeführt, und wenn es in der Literatur nicht mehr funktioniert, dann im Leben. Das Wetter als wundervolle Spiegelung der ›Volksseele‹ - und wenn dem nicht so ist, dann wird es so gemacht.

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von Lutz Götze

Die Diskussion hält unvermindert an und gewinnt obendrein an Intensität: Was eigentlich ist die ›Zeit‹? Lassen sich Wesen und Inhalt des Begriffs definieren? Was verbirgt sich hinter dem Begriff der ›Beschleunigten Gesellschaft‹? Wie schaffe ich es, dem Stress des Alltags zu entfliehen und mehr Zeit für mich, meine Familie und meine (eigentlichen) Interessen zu gewinnen? Der alte Kindersatz Am Samstag gehört Papi mir findet neuen Zuspruch. Ratlosigkeit ist allenthalben zu konstatieren. In diese Freizone stoßen vermeintliche Ratgeber, die in Büchern, Seminaren und Fernseh-Gesprächsrunden ihre Empfehlungen ausbreiten.

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von Lutz Götze

Was die Zeit sei, wisse er wohl, so Kirchenvater Augustinus vor mehr als eineinhalb Jahrtausenden, doch wenn ihn jemand danach frage, könne er dem keine Antwort geben. Im Grunde hat sich daran bis heute nicht allzu viel geändert. Zwar haben sich so gut wie alle Dichter, Künstler, Philosophen, Astronomen oder Mathematiker von einigermaßen Rang zu dem Thema geäußert, doch es zu definieren im Wortsinne, also letztendlich zu erklären und einzugrenzen, ist noch niemandem gelungen.

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.