von Reiner Zilkenat

»…nichts als Unterwürfigkeit und Verbeugungen vor den neuen Machthabern« – Das Schicksal des bekennenden Christen Friedrich Weißler

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Und: Günter Benser, Dagmar Goldbeck, Anja Kruke (Hg.): »Bewahren – Verbreiten – Aufklären«, Supplement, Bonn 2017, 165 Seiten

von Gerhard Engel

2009 ging aus einer Gemeinschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung e. V. Bonn und des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung e. V. Berlin eine Biographien-Sammlung hervor, die sechzig verdienstvollen Sammlern, Archivaren und Bibliothekaren ein Denkmal setzte. Kürzlich nun erschien ein Supplement, das sechzehn weitere Persönlichkeiten behandelt. Beide Bücher enthalten insgesamt 61 schwarz-weiße Porträtfotos, die es uns erlauben, den Gewürdigten auch ins Gesicht zu sehen. Die biographischen Skizzen sind unterschiedlich ausführlich, was vor allem der Quellenlage geschuldet ist.

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von Siegfried Prokop

Das Heft 1 erschien im Januar dieses Jahres. Die Mehrheit der Beiträge bezieht sich auf den Zeitraum zwischen den beiden Weltkriegen.

Vera Bianchi befasst sich mit Frauenorganisationen der Anarchistinnen in Deutschland und Spanien. In Deutschland wurde 1920 der Syndikalistische Frauenbund gegründet, in Spanien kurz vor Beginn des Spanischen Bürgerkrieges die Mujeres Libres (Freie Frauen). Beide Organisationen kamen trotz Unterschieden der Berufstätigkeit der Mitglieder und der Frage, ob Männer zugelassen sind, zu ähnlichen Positionen, die sie mit vergleichbaren Aktivitäten unterstützten. Ihr Hauptziel bestand in der Errichtung einer freien Gesellschaft für alle Menschen. Mittelfristige Ziele lauteten: Bildung und Erziehung von Frauen und ihre Gewinnung für die anarchistische Bewegung. Durch die Herausgabe von Zeitungen, die Durchführung von Bildungs- und Ausbildungskursen sowie von Vortragsabenden zu aufklärerischen Themen konnten viele Frauen erreicht werden.

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