Jugend unter Hitler. Ein Romanversuch

von Herbert Ammon

I.

Während die Epoche des Faschismus, in concreto die Ära des Dritten Reiches, unaufhaltsam in historische Distanz rückt, werden in politisch-pädagogischer Absicht nachwachsenden Generationen kontinuierlich die Schreckensbilder der NS-Verbrechen vor Augen geführt. Auf der Ebene tieferen Geschichtsverständnisses, etwa bei der komplexen Frage nach der Motivation und den Verhaltensweisen junger Menschen unter der NS-Diktatur, fehlt es – ungeachtet der ins Uferlose reichenden Bücherflut – weithin an real erhellender Literatur.

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von Felicitas Söhner

Erinnern an ›1968‹. Kämpfe um die Deutungsmacht in Deutschland und Frankreich

Was war ›1968‹? Um diese Frage und die Geschichte der Entwicklung einer politisierten Generation ist bereits viel geschrieben, gesprochen und diskutiert worden. Silja Behre, Historikerin an der Universität Bielefeld und Lektorin des DAAD in Paris, fragt in ihrer Dissertationsschrift, wie die bis heute populären Interpretationen und Schlussfolgerungen um die 68er-Bewegung und die ihr zugeschriebenen Auswirkungen im medialen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs in Frankreich und der Bundesrepublik entwickelt und geführt wurden.

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von Fritz Schmidt

Der Reichstag brennt noch immer. Gedanken zu einer ›seriösen Darstellung‹

70 Jahre nach dem Ende des sogenannten ›tausendjährigen Reiches‹ soll an einen Paukenschlag zu Beginn der eigentlich zwölf Jahre erinnert werden, an den Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933, der noch immer die Geister in Verfechter der Mehr- oder Ein-Täter-Theorie scheidet.

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