von Holger Czitrich-Stahl

Heft III von Arbeit – Bewegung – Geschichte erschien Ende September 2017 und widmet sich dem Schwerpunkt »An den Rändern der Revolution: Marginalisierung und Emanzipation im europäischen Revolutionszyklus ab 1917«. Wie auch in anderen Zeitschriften, die sich hundert Jahre nach den beiden russischen Revolutionen vom Februar und Oktober 1917 mit dem Revolutionszyklus von 1917-1923 beschäftigen, bemüht sich auch das hier betrachtete Periodikum um einen erweiterten Blickwinkel auf die Ursachen, Triebkräfte, Ereignisse und sozialen Träger der Umwälzungen jener Jahre nach dem herannahenden Ende des Ersten Weltkrieges und dem Abflauen der revolutionären Kämpfe 1922/23.

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von Holger Czitrich-Stahl

Mit dem Buch Moderne Wahlen hat Hedwig Richter ihre Habilitationsschrift vorgelegt. Es handelt sich hierbei um eine vergleichende Analyse und Bewertung der Geschichte der Wahlen und des Wahlrechts in den USA und in Preußen im 19. Jahrhundert im Rahmen einer Demokratiegeschichte der Neuzeit. Die Verfasserin forscht seit 2016 am Hamburger Institut für Sozialforschung und ist Privatdozentin an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald, wo sie sich auch habilitierte.

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von Christian Wipperfürth

Der Autor beabsichtigt, »die Wurzeln des russisch-georgischen Konflikts frei(zu)legen« (9). Dieses Thema ist wichtiger, als es einem mitteleuropäischen Beobachter vielleicht zunächst erscheinen mag. Die russisch-georgischen Beziehungen haben sich in den Jahren nach 2004 dramatisch verschärft, was zu dem zunehmenden Misstrauen zwischen dem Westen und Russland – und somit zu der Sackgasse, in der sich die wechselseitigen Beziehungen seit Jahren befinden – wesentlich beitrug.

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