US_Strauss.jpg

von Daniela Gretz

Ernst Heinrich Bottenbergs siebter Gedichtband kehlungen.ent-kehlungen fügt sich nahtlos in das bisherige literarische Œuvre des emeritierten Sozialpsychologen ein, das nicht zuletzt von dessen wissenschaftlicher Vor- bzw. Verbildung entscheidend geprägt wird. Zunächst einmal wirken Bottenbergs Grenzgänge zwischen Literatur und Wissenschaft irritierend und es bleibt letztlich schwer zu entscheiden, ob es sich nun bei den vorliegenden »Text-Chimären« (so der Untertitel) um die späten spielerischen Ausgeburten einer déformation professionnelle handelt oder doch um die emphatische Wiedergeburt der Lyrik aus dem Geist der Wissenschaft.

0
0
0
s2smodern
powered by social2s

von Ralf Willms

Im Herbst 2005 erschien der Briefwechsel zwischen Paul Celan und Peter Szondi. Auch in diesen Briefen kommt zur Sprache, worum es in der Dichtung Celans geht: um Gedächtnis, vor dem Hintergrund eines kollektiven wie persönlichen Traumas, um Judentum sowie um das Schreiben bzw. die zwingende Suche nach Wahrheit und Genauigkeit.

0
0
0
s2smodern
powered by social2s

von Ralf Willms

"Atem-Schaltungen" ist der Titel eines Gedichtbandes, der im Jahr 2005 von dem Lyriker und habilitierten Sozialpsychologen Ernst Heinrich Bottenberg erschienen ist. Im Untertitel führt der knapp siebzig Seiten umfassende Band den reichlich missverständlichen, sicher auch abschreckenden Topos: "Naturlyrik: In-Zwischen". In diesem vierteiligen Titel bereits kann sich das gesamte poetische Programm spiegeln: Die neueren Hervorbringungen des Menschen, die bis in sein Innerstes, bis in sein Atmen hinein reichen und das Elementare und Unersetzbare noch der letzten (und wieder letzten) Gefilde verdrehen.

0
0
0
s2smodern
powered by social2s
POLITIK GESELLSCHAFT KULTUR GESCHICHTE
Deutschland Modelle Fluchten Zeitgeschichte
Europa Identitäten L-iteratur Personen
Welt Projektionen Medien Entwicklungen
Besprechungen Besprechungen Ausstellungen Besprechungen
    Besprechungen  

Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.