Monika_Estermann_Im_Zeichen_der_Huendin.jpg

von Ellen Meiksins Wood

Die Rede ist hier von Rechten und wie sie in einer globalisierten Ökonomie garantiert werden können. Ich setzte einfach voraus, dass wir alle an die Menschenrechte glauben. Fangen wir deswegen mit der Prämisse an, dass alle Menschen, einfach weil sie Menschen sind, ein Recht auf gewisse Grundbedingungen von Freiheit und Würde haben, die von anderen respektiert werden müssen, nicht nur von anderen Individuen, sondern auch, und besonders, von Menschen mit Macht und von Staaten.

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von Ellen Meiksins Wood

Der ›Kollaps des Kommunismus‹ in den späten 1980er und 1990er Jahren schien zu bestätigen, was viele Menschen lange geglaubt haben: dass Kapitalismus die natürliche Bedingung der Menschheit ist, dass er den Gesetzen der Natur sowie den grundlegenden menschlichen Neigungen entspräche, und dass jede Abweichung von diesen natürlichen Gesetzen und Neigungen nur schädlich sein kann.

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von Ingo Schmidt

 Die 1990er Jahre gelten weithin als ein Jahrzehnt neoliberaler Globalisierung. Nur die europäische Sozialdemokratie schien dem Strom entfesselter Weltmarktkonkurrenz zu widerstehen, den neoliberale und konservative Regierungen in allen anderen Teilen der Welt entfesselt hatten. Zunehmende Wählerunterstützung hatte 1998 in 13 der damals 15 EU-Mitgliedsstaaten Sozialdemokraten an die Regierung gebracht.

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.