von Michal Reiman

Das Jahr 1968 war nicht nur in Prag, sondern in ganz Mitteleuropa ein politisch ereignisreiches Jahr, was damals auch Prag beeinflusst hat. Seither sind aber schon 50 Jahre vergangen, die Menschen, die diese Zeit aktiv miterlebt haben, sind heute zum größten Teil nicht mehr unter uns, oder sie sind etwa in meinem Alter. Das, was damals geschah und eine wesentliche Rolle in unserem Leben spielte, steht der Mehrheit der Gesellschaft heute nicht mehr so nah wie damals. Doch wenn jemand lange Jahre in einer totalitären Gesellschaft gelebt hat, die sich dann für wenige Monate in eine freie, demokratische Gesellschaft verwandelte, so ist das ein Erlebnis, das man kaum vergessen kann. Aber ich denke, gerade hier, in Berlin, muss das nicht allzu lange erklärt werden.

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von Gunter Weißgerber

Markus Meckel behauptet am 17. Oktober 2018 in der Leipziger Volkszeitung: »Es war 1992 für mich eine tolle Erfahrung als Abgeordneter der Opposition, dass mein Vorschlag, eine Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte zu gründen, Realität wurde.«

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von Christoph Jünke

Vorbemerkung: Vor vierzig Jahren, im Jahre 1978, erschien im Wagenbach-Verlag Peter Brückners »Versuch, uns und anderen die Bundesrepublik zu erklären«. Das Buch wurde damals, wie viele andere Werke desselben Autors, stark beachtet, ist heute jedoch weitgehend vergessen. Christoph Jünke hat einen neuen Blick auf das Buch geworfen.

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