Weißgerber Gunter

Gunter Weißgerber, Publizist, geboren 1955, SPD-Abgeordneter des Deutschen Bundestages 1990-2009, von 1990 bis 2005 SPD-Landesgruppenvorsitzender Sachsen in der SPD-Bundestagsfraktion, zählt zu den Gründungsmitgliedern der SPD in der DDR (SDP). Er trat als Redner bei den Leipziger Montagsdemonstrationen auf und gehörte von März bis Oktober 1990 der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR an und zählte zu den 144 von der Volkskammer gewählten Abgeordneten, die am 3. Oktober 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages wurden.

Wikipedia-Eintrag

Massenmigration als Waffe: »Ruft zum Chaos auf und werft die demografische Bombe«

von Gunter Weißgerber

Aha! Also doch! Weißgerber liest bei Schmuddelkindern. Bei Kopp!!!

Na klar doch, muss er doch! Wenn die restliche einheimische Verlagswelt feige ist und das gesuchte Buch zum Thema »Massenmigration als Waffe« nur beim Bösen zu erwerben ist? Dann bleibt einzig der Gottseibeiuns als Lieferant übrig. Konkurrenz belebt das Geschäft. Diesen Satz sollten sich die vielen Gesellschaftsarchitekten und Umerzieher im Lande hinter die Netzwerkdurchsetzungsgesetz-Lausch-Ohren schreiben.

Weiterlesen ... Kelly M. Greenhill: Massenmigration als Waffe, Rottenburg (Kopp) 2016, 423 Seiten
Von Ermell - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=56903852

von Gunter Weißgerber

Die SPD will sich erneuern, was immer das bei 450 000 Mitgliedern bedeuten mag. Einen Austausch durch neue Mitglieder wird es jedenfalls nicht geben können. Der Personen- und Ideenpool wird bleiben und mit ihm der bekannte Wettstreit um innerparteilich mehrheitsfähige Grundlinien. Ob dann diese innerparteilich erneut herauszukristallisierenden Politikansätze außerparteilich – beim undankbaren Wahlvolk – ankommen und vor allem dort begrüßt werden, das weiß niemand wirklich.

Weiterlesen ... Ein Leben ohne Ferdinand Lassalle und Mark Twain ist für die SPD möglich, aber sinnlos
Cast of a sitting victim of the eruption of Mount Vesuvius, 79 CE, Pompeii, Italy (Detail) - von Jebulon [CC0], Wikimedia Commons

von Gunter Weißgerber

Für die SPD begann alles am 1. März 1863. Ferdinand Lassalle formulierte sein 37-seitiges »Offnes Antwortschreiben« an die Leipziger Arbeiter. Die waren begeistert und nahmen den Text am 23. Mai 1863 als Gründungsurkunde des »ADAV« an. Die Sozialdemokratie als Arbeiterpartei war damit geboren: »Die Arbeiter müssen sich, so Lassalle, zu einer eigenen Partei zusammenschließen, ihre Interessen bündeln und so genannte Assoziationen (Produktivassoziationen oder »Genossenschaften«) bilden, um ihre ›legitimen Interessen befriedigen zu können‹«.

Weiterlesen ... Alles Geschichte. Die Historische Kommission der SPD kann gehen

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