Weißgerber Gunter

Gunter Weißgerber, Publizist, geboren 1955, SPD-Abgeordneter des Deutschen Bundestages 1990-2009, von 1990 bis 2005 SPD-Landesgruppenvorsitzender Sachsen in der SPD-Bundestagsfraktion, zählt zu den Gründungsmitgliedern der SPD in der DDR (SDP). Er trat als Redner bei den Leipziger Montagsdemonstrationen auf und gehörte von März bis Oktober 1990 der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR an und zählte zu den 144 von der Volkskammer gewählten Abgeordneten, die am 3. Oktober 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages wurden.

Wikipedia-Eintrag

Von Bundesarchiv, B 145 Bild-F058375-0003 / Wienke, Ulrich / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5458252

von Gunter Weißgerber

Mit Rudolf Augstein habe ich mich noch nie groß beschäftigt. Er war eine wichtige Person der Zeitgeschichte und ohne seinen Spiegel, der in der DDR zur gleichsam begehrten wie gefährlichen Konterbande gehörte, wäre auch mein politisches Leben ärmer gewesen.

Irgendwie schien mir Rudolf Augstein der große Gegenspieler zu Axel Cäsar Springer gewesen zu sein. Beide lagen an unterschiedlicher Stelle oft richtig. Im Nachhinein lag Springer sogar öfter richtig als Augstein. Der wiederum Springer etwas voraus hatte: ein kurzes Stück bundesparlamentarische Erfahrung. Rudolf Augstein glaubte 1972, Bundespolitik sei ein einfacher Nebenjob und ging auf der FDP-NRW-Landesliste in den Bundestag. Schnell merkte er, die Mühen der Ebene erfordern mehr als gutes Schreiben und 1973 entschwand er wieder in den Spiegel.

Weiterlesen ... Auch Götter können irren. Rudolf Augstein 1964

von Gunter Weißgerber

Markus Meckel behauptet am 17. Oktober 2018 in der Leipziger Volkszeitung: »Es war 1992 für mich eine tolle Erfahrung als Abgeordneter der Opposition, dass mein Vorschlag, eine Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte zu gründen, Realität wurde.«

Weiterlesen ... Markus Meckel und fremde Federn

Massenmigration als Waffe: »Ruft zum Chaos auf und werft die demografische Bombe«

von Gunter Weißgerber

Aha! Also doch! Weißgerber liest bei Schmuddelkindern. Bei Kopp!!!

Na klar doch, muss er doch! Wenn die restliche einheimische Verlagswelt feige ist und das gesuchte Buch zum Thema »Massenmigration als Waffe« nur beim Bösen zu erwerben ist? Dann bleibt einzig der Gottseibeiuns als Lieferant übrig. Konkurrenz belebt das Geschäft. Diesen Satz sollten sich die vielen Gesellschaftsarchitekten und Umerzieher im Lande hinter die Netzwerkdurchsetzungsgesetz-Lausch-Ohren schreiben.

Weiterlesen ... Kelly M. Greenhill: Massenmigration als Waffe, Rottenburg (Kopp) 2016, 423 Seiten (Gunter...

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